Sehnst du dich auch manchmal nach einem Stück heile Welt, Ruhe und Verbundenheit mit der Natur? Mir geht es so, wenn die Jungs mal wieder so richtig aufgedreht sind. Da hilft nur eines, raus in einen Wald. Da ich oft Lust auf Abwechslung verspüre, entdecke ich gerne neue Waldwege und Plätze.

Oft reicht schon ein kleines, hügeliges Waldstück, in dem sich die Kinder austoben und verweilen können. Wie zum Beispiel in Götzis, St. Arbogast. Da passt einfach alles. Aber der Reihe nach.

Da St. Arbogast ein Bildungshaus ist, erreichst du es ganz leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn du mehr Zeit zur Verfügung hast, kannst du auch von Götzis rauf wandern. Für Kinder ist das gut machbar, mit Pausen und trödeln wirst du vermutlich 1 Stunde brauchen. Wenn die Zeit knapp aber das Bedürfnis groß ist, kann du auch mit dem Auto fahren. Es gibt ein paar Parkplätze in der Umgebung.

Zuerst haben wir uns den Spielplatz angesehen. Der befindet sich neben der Auffahrt zum Bildungshaus auf der rechten Seite. Er ist zwar klein, bietet aber bereits erste Möglichkeiten, überschüssige Energien loszuwerden. Vor allem das Karussell ist eine coole Attraktion.

Das wirklich geniale an diesem Platz ist, dass der Wald leicht hügelig und zwischen den Bäumen viel Platz ist. Das lädt zu großen Abenteuern ein. Außerdem befindet sich dort kleine Bauwerke aus Ästen, unter anderem auch ein Tipi.

In diesem Waldstück hält sich von Montag bis Freitag (7.30 – 14.00 Uhr) auch die Gruppe des Waldkindergartens auf. Deshalb gibt es sogar einen überdachten Bereich. Ich würde also eher am Nachmittag hingehen.

Zufälligerweise war eine Schülergruppe anwesend, die an einer kreativen Arbeit dran war. Sie mussten wortlos ein Mandala aus Naturmaterialien erstellen. Eine super Idee, das mache ich auch mal mit meinen Jungs.

Mandala aus Naturmaterialien.
In St. Arbogast finden viele Einkehrtage statt, damit Gruppen ein gutes Gemeinschaftsgefühl entwickeln.

Als ich Florian erzählt habe, dass es in unmittelbarer Nähe eine echte Ruine gibt, war er kaum noch zu halten. Die mussten wir natürlich finden. Da Ruinen meistens auf der Spitze eines Hügels stehen, haben wir den Weg aufwärts genommen.

Folge dafür einfach dem Wanderweg bzw. der Markierung. Wir sind nicht direkt bis zur Ruine gelaufen, sondern auf dem Hügel gegenüber stehengeblieben. Das war schon beeindruckend genug für Florian.

Es folgte ein laaaanges Gespräch über Ritter und wie die Menschen vor 700 Jahren gelebt haben. Das war wirklich genial. Ich vergesse (leider) sehr oft, wie tiefsinnig Kinder denken und reden können. Und plötzlich fiel mir auf, wie ausgeglichen und ruhig er war – einfach nur zufrieden – so wie ich.

Nach so viel Waldluft, Abenteuer und Geschichte knurrte der Magen. Also gingen wir zurück zum Bildungshaus St. Arbogast. Das ist ganz leicht, dafür mussten wir nur wieder der Markierung folgen. Der Weg führte uns an der Kapelle vorbei. Wenn du auch so viel Glück wie wir hast, ist die Tür offen. Da musst du unbedingt rein und die Treppe rauf. Meine Güte, das ist ein wirklich schöner Raum. Uns hat es an eine Höhle erinnert. Ich glaube, da kann man auch sehr gut meditieren.

Dann wurde es höchste Zeit, endlich in die Cafeteria des Bildungshauses zu gehen.

Es gäbe noch so viel mehr in St. Arbogast zu erleben, vor allem das Wasserhaus schaut spannend aus. Und es gibt einige Wanderwege. Hier kommst du zu einem tollen Folder

Klick auf das Bild, dann kommst du zum Plan.

Und natürlich ist auch das Programm des Bildungshauses sehr toll. Wirf mal einen Blick auf die kreativen Angebote.

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