Städtereisen mit Kind?

Ja, und es macht unglaublich viel Spaß. Mittlerweile gibt es tolle Programme und Aktionen für Kinder. Wir waren mit unseren zwei Kindern (6 und 2 Jahre alt) in Wien und haben es sehr genossen.

Was haben wir unternommen?

Anreise

Wir haben den Nightjet von Dornbirn nach Wien für die Hinreise gebucht – so war die Reise sehr kurzweilig und am nächsten Morgen konnten wir bereits die Stadt genießen. Schließfächer am Bahnhof in Wien kosten nicht wirklich viel. Wir hatten das Glück, dass wir bereits unser Zimmer im Hotel beziehen konnten. Frühstück gab es im Zug, so konnten wir gestärkt in den Tag starten.

Wiener Prater

Mit der Tramlinie 1 genossen wir die Fahrt bis zum Prater. Die Nummer 1 ist eine Ringlinie. Alle bedeutenden Sehenswürdigkeiten am Ring (Burgtheater, Rathaus, Parlament, Kunsthistorisches und Naturhistorisches Museum, Hofburg, Staatsoper) werden mit dem Hundertwasserhaus und dem Prater ohne Umsteigen verbunden.

Im Prater sind wir dann mit dem Riesenrad gefahren. Und noch ein paar andere Fahrgeschäfte, die die Kinder probieren wollten. Das kann ganz schön ins Geld gehen, macht aber auch Spaß! Wir sind dem Dosenwurfspiel zum Opfer gefallen, lieben aber unser Stofftier, dass wir gewonnen haben :-).

Mittags haben wir in der Luftburg gegessen. Das Restaurant produziert die Speisen ausschließlich mit biologisch angebauten Produkten und als Highlight für uns wird Bier aus Vorarlberg serviert. Neben dem Restaurant gibt es einen kleinen Park mit unterschiedlichen Luft-Hüpfburgen und -rutschen. Die Kinder waren hier gar nicht mehr weg zu bekommen und so haben wir unseren Tag im Prater ausklingen lassen.

Den Abend genossen wir ruhig im Hotel, da der erste Tag nach der Anreise doch auch etwas anstrengend war.

Stephansdom

Den zweiten Tag starteten wir mit einem Spaziergang zum Stephansdom. Unterwegs schauten wir bei der Auslage mit den Teddybären vorbei. Das ist auf jeden Fall einen Umweg wert, faszinierend, wie sich die Teddybären im Laufe der Zeit entwickelt haben.

Der Stephansdom bietet unterschiedliche Führungen an. Für uns ging sich das heuer nicht aus, wir haben es aber am Plan für den kommenden Besuch.

Naturhistorisches Museum

Weiter ging es dann zum Naturhistorischen Museum. Das hat Spaß gemacht! Wir freuten uns vor allem auf das Modell des Allosauriers, der eine Vorstellung davon gibt, wie mächtig die Dinosaurier waren. Wir haben im Museum Mittag gegessen. Ein Tipp – die Tickets können Online gekauft werden – wir haben das gleich vor der Türe gemacht und konnten dann ohne Anstehen ins Museum rein.

Schönbrunn

Eigentlich wollten wir unbedingt in den Tiergarten gehen, das Wetter war aber so schlecht, dass wir uns dann für Schloss Schönbrunn und seine Prunkräume interessiert haben. Dank des Audio-Guides war das für unsere Kinder sehr spannend. Anschließend besuchten wir dann das Kindermuseum von Schönbrunn, das ist wirklich toll für die Kinder. Interaktiv und spielerisch wird erklärt, wie die Kinder früher gelebt haben und was es bedeutet hat, am kaiserlichen Hof aufzuwachsen.

Und dann traten wir auch schon die Heimreise an, in einem Zug am späten Nachmittag, genossen wir das Abendessen im Zug und spielten noch einige Spiele, um uns die Zeit bis Dornbirn zu vertreiben.

Weitere Empfehlungen für Wien

3D-Museum

Hier erwartet euch eine Welt voller Illusionen. Unbedingt Kamera oder geladenes Handy mitnehmen – hier entstehend tolle Bilder! Die Kinder sollten mindestens 8 Jahre alt sein.

Time Travel Wien

Hier erlebt ihr die Geschichte Wiens hautnah.

Spanische Hofreitschule

Hier gibt es spezielle Kinderführungen, in denen man so einiges über die Hengste und ihre Reiter sowie die Hofreitschule erfährt.

Technisches Museum

Ein Besuch im technischen Museum lohnt sich immer – schafft man alle Ausstellungen kaum an einem Tag.

Haus des Meeres

Auf mittlerweile 11 Geschossebenen und einer Fläche von ca. 5.000 m² tummeln sich insgesamt über 10.000 Tiere. Haie, Rochen, Schildkröten zu Wasser und zu Lande, Krokodile, Echsen aller Art, Schlangen, Fische aus Süß- und Salzwasser, Vögel, Flughunde, verschiedene Äffchen, Insekten, und und und…

Foltermuseum

Im historischen Schutzbunker aus dem 2. Weltkrieg wird die Entwicklung unseres Rechtssystems von der Antike bis zur Neuzeit dokumentiert. Wo befanden sich die Hinrichtungsstätten? Welche Foltermethoden kamen zur Zeit Maria Theresias zum Einsatz? Wie und warum wurden Menschen als Hexen oder Ketzer verbrannt? Diese und viele andere Fragen werden mit Hilfe einer Vielzahl an originalgetreuen Exponaten und wissenschaftlichen Texten beantwortet.

Auch hier sollten die Kinder schon etwas älter sein.

Zoom Kindermuseum

Im ZOOM darf nach Lust und Laune gefragt, geforscht, gewerkt und gespielt werden. In eigens für Kinder entworfenen Ausstellungs- und Atelierräumen können Themen aus Kunst, Wissenschaft und Alltagskultur auf spielerische Weise erkundet werden. Kindgerechte Spielstationen, Objekte, künstlerische Installationen und Werkstätten wecken Neugier und regen die Kreativität der Kinder an. Damit wird den Kindern ein spannender und sinnlicher Einstieg in die Museumswelt ermöglicht.

Kapuzinergruft

Rund 150 Persönlichkeiten aus Österreich und Europa ruhen in der Kapuzinergruft. Es werden Familienführungen (Kinder zwischen 7 und 13 Jahren) angeboten. Hofdame Eva oder Gräfin Rosa nehmen Besucher*innen mit auf eine faszinierende Reise durch die Geschichte der Habsburger und berichten Details aus dem Leben der Verstorbenen.

Park & Ride Dornbirn

Aktuell gibt es keine Informationen zum Park & Ride Parkplatz in Dornbirn. Dieser ist hinter dem Postamt zu finden und die Tage können mit Karte oder Bar bezahlt werden. Kostenpunkt 2021: EUR 3,00 pro Tag.


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